20.04.2026

„Quarterly Review“ für das 1. Quartal 2026 für unseren Rohstoff-Fonds Tresides Commodity One
Episch!
Wikipedia:
„Episch“ beschreibt literarisch die erzählende Gattung (Epik) neben Dramatik und Lyrik, charakterisiert durch einen Erzähler. Ursprünglich von Epen (lange Versdichtungen) abgeleitet, bedeutet es heute oft umfassend, detailliert oder breit ausgewalzt. Umgangssprachlich steht es für großartig, gewaltig oder extrem.
Damit lässt sich das abgelaufene 1. Quartal 2026 relativ gut beschreiben. Es war mit Sicherheit in vieler Hinsicht „extrem“, je nach Sichtweise (vor allem US-amerikanischer) auch „großartig“. Wobei die Adjektive „gewalttätig“ bzw. „gewaltig“ wahrscheinlich eher zutreffen …
Begann das Jahr 2026 bereits mit einem ersten Paukenschlag - der Entführung des venezolanischen Staatspräsidenten Maduro. Der Ausdruck unwägbarer, sich zuspitzender geopolitischer Unsicherheiten befeuerte den Preisanstieg bei Edelmetallen auf abermals neue Allzeithöchststände zusätzlich, bevor Ende Januar ein drastischer Abverkauf die bis dato vorherrschende Aufwärtsspirale jäh beendete.
Der nächste Paukenschlag folgte am Morgen des 28. Februar 2026 als die Vereinigten Staaten von Amerika zusammen mit Israel im Zuge der Operation „Epic Fury“ den Iran angriffen. Die Kampfhandlungen und die daraus resultierende faktische Schließung der Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr ließ die Notierungen für Rohöl und Rohölprodukte (Gasöl/Heizöl/Diesel/Benzin/Kerosin) deutlich ansteigen.
Mit der Nichtpassierbarkeit der Straße von Hormus fehlten dem Weltmarkt augenblicklich knapp 20mb/d (Millionen Barrel pro Tag), was ungefähr 20% des Weltmarktvolumens entspricht. Trotz diverser Ausweichmechanismen, wie der saudischen Ost-West-Pipeline ins Rote Meer, iranischer Schiffe, die weiter durchfahren durften/konnten oder der Freigabe von strategischen Petroleumreserven in OECD-Ländern, fehlen dem Weltmarkt je nach Schätzung ca. 70-100mb pro Woche.
Die kurzfristigen Auswirkungen sind in der äußerst dynamischen Nachrichtenlage schwer zu prognostizieren, ebenso die langfristigen. Mittelfristig jedoch (1-2 Jahre) dürften diese Ausfälle die Ölmärkte unterstützen. War vor dem Irankrieg noch ein Überbietungswettlauf der Analysten zu beobachten, wie tief Öl den nun fallen wird (60?, 50?, 40? US-Dollar je Barrel), wird nun mittelfristig eine starke Unterstützung im 70er bis 80er USD-Bereich erwartet. Denn die Wiederherstellung der Infrastruktur wird geraume Zeit benötigen. Dabei sollte man auch die Ausfälle in Russland infolge ukrainischer Drohnenangriffe nicht vergessen. Freigegebene Reserven werden wieder aufgefüllt werden. Dabei ist anzunehmen, dass viele Länder künftig höhere Lagerbestände bevorzugen dürften.
Von den Kampfhandlungen im Nahen Osten sind neben dem Petroleumkomplex auch etliche andere Waren und Rohstoffe betroffen. So ist die Verfügbarkeit u.a. von LNG (Flüssigerdgas), Aluminium, Helium (wichtig für die Chipindustrie), Harnstoff, Stickstoff (Dünger) und Schwefelsäure (wichtig für die Minenindustrie) teils durch die stillgelegte Logistikkette, teils durch Schäden an Produktionsanlagen erheblich beeinträchtigt.
All dies unterstützt den neuerdings populär gewordenen HALO-Trade.
Für all diejenigen, denen diese Abkürzung noch nicht bekannt ist:
Nach FOMO, TINA und TACO ist HALO der neueste Hit im Börsen-Abkürzungs-Lexikon!
Heavy Assets (schwere/physische Anlagen/reale Werte)
Low Obsolescence (geringe Überalterung von Produkten/Wissen/technischem Fortschritt)
Die Abkürzung beschreibt zwar initial eine Dynamik am Aktienmarkt (weg von KI/Software, hin zu Minen-, Energie- und Grundstoffaktien), passt aber natürlich auch ausgezeichnet zum Rohstoffmarkt selbst. Denn Rohstoffe fallen, wie aktuell deutlich vor Augen geführt wird, in die Rubrik „Wahre Werte“ aufgrund ihrer physischen Vorkommen und materiellen Nutzung. Steigender Verbrauch erfordert einen Ausbau der Förderung, die abhängig vom jeweiligen Rohstoff (v.a. bei Minen) Vorlaufzeiten von rund einem Jahrzehnt umfassen können. Auftretende Knappheiten führen dementsprechend zu Preissteigerungen, die nicht nur durch unterbliebene Angebotserweiterungen entstehen können, sondern eben auch durch geopolitische Krisenherde (Straße von Hormus) epischen Ausmaßes.
Wie schnell sich das „Schlachtenglück“ wenden kann, müssen nicht nur diverse Kriegsparteien rund um den Globus aktuell erfahren, sondern auch viele Investoren. Die lang geschmähten Rohstoffe erleben gerade eine Renaissance und viele Anleger erkennen, dass sie im Portfolioverbund von Vorteil sind (gerne senden wir Ihnen hierzu unsere Studie „Portfolioverbundeffekte“ zu).
Aber auch innerhalb eines Rohstoffinvestments können sich die Favoriten schnell ändern. Während Ende Januar 2026 die teils „hohe“ Energiequote von über 40% im Tresides Commodity One von einigen kritisch gesehen wurde, konnte sie Mitte März 2026 nicht hoch genug sein. Dabei zeigt gerade dieses Quartal, warum der Tresides Commodity One ein hervorragendes Basisinvestment im Rohstoffbereich darstellt und einen ausgewogenen Mix aus Basis-, Edelmetallen und Energie-Rohstoffen aufweist.
Um beim Thema episch zu bleiben:
Wir freuen uns episch/gewaltig/extrem, zwei großartige/gigantische Auszeichnungen für unseren Tresides Commodity One zuletzt verliehen bekommen zu haben, die unsere bereits existierende Trophäensammlung erweitern!!!
Zum einen haben wir den Mountain View Fund Awards 2026 für das Segment AI Commodities gewonnen. Mit den Mountain View Fund Awards werden Investmentfonds verschiedener Anlageklassen und Kategorien mit dem besten Rendite-Risiko-Verhältnis über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgezeichnet, wobei jeweils der Zeitraum von fünf Jahren, drei Jahren und einem Jahr für sich in die Gesamtbewertung einfließt.
Zudem sind wir hocherfreut, mit dem Lipper Fund Award für Deutschland und Österreich über 3 und 5 Jahre nun zum dritten Mal in der elfjährigen Historie des Tresides Commodity One diesen renommierten Preis gewonnen zu haben.
Beide Auszeichnungen sind ein Beleg dafür, dass konstant überdurchschnittliche Ergebnisse mit dem richtigen Anlagevehikel auch über einen langen Zeitraum erzielt werden können.
Die Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 unseres Tresides Commodity One sowie die Neuallokation für das 2. Quartal 2026 finden Sie im „Quarterly Review“ über unseren Download-Link:
Und noch ein Hinweis in eigener Sache vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise zu unserem Nesthäkchen
Unser junger Feuervogel behauptete sich auch in den letzten Kapitalmarktturbulenzen und thematisiert weiterhin sehr eindrücklich, weshalb eine autarkere Energieversorgung in Deutschland und Europa von Nöten ist und welche Bindeglieder hierbei ineinandergreifen müssen. Die Kette setzt bereits bei der erforderlichen Versorgung mit Rohstoffen, v.a. Basismetallen/Kupfer an und deckt darüber hinaus diverse Aspekte des Energiesektors hinsichtlich der generellen Transformation unserer (Energie-) Wirtschaft in Richtung Verstromung ab.
Unser Tresides Phoenix One (ISIN DE000A3DDXD6) ist ein globaler Aktienfonds, der die Transformation ganzheitlich abbildet. Sozusagen von der Kupfermine bis zum Windrad.
Informationen gibt es hier: Tresides Phoenix One
Wenn Sie noch mehr über unseren Feuervogel erfahren möchten, sind Sie herzlich zu unserem gemeinsam mit Drescher & Cie veranstalteten Fonds im Visier Webinar eingeladen.
Anmelden können Sie sich hier:
Tresides Phoenix One – Fonds im Visier – Mittwoch, den 6. Mai 2026 um 11 Uhr.
Für Fragen und Anregungen stehen wir sehr gerne zur Verfügung.
Mit besten Grüßen
Ihr Rohstoff Team
Michael Krauß & Sandra Bachofer


Rufen Sie uns für weitere Informationen an unter +49 711 33 503 500 oder füllen Sie dieses Formular aus: